DORFHEIZUNG oBERHAUSEN
Häufig gestellte Fragen
Die Arbeitsgruppe der Dorfheizung hat dem Gemeinderat in 2 Anträgen 2 Standorte für die Heizzentrale vorgeschlagen. Zum Einen an der Einfahrt von der B472 in die Dorfstrasse und zum Anderen westlich des Parkplatzes vom Stroblwirt. Bisher konnte sich der Gemeinderat nicht durchringen, eine Bebauung auf einem der vorgeschlagenen Grundstücke zu ermöglichen. Derzeit laufen intensive Gespräche
Wenn sich der Gemeinderat innerhalb der nächsten 2 Monate für eine Bebauung entscheidet kann der Genehmigungsprozess starten und frühestens nach der Sommerpause mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Für die Heizzentrale sind ca. 4 bis 5 Monate Bauzeit geplant, so dass mit einer Inbetriebnahme frühestens Ende 2026 gerechnet werden kann. Gleichzeitig werden dann im 1. Bauabschnitt (Am Sportplatz, Blumenstrasse, Blumäcker, Hungerbachstrasse, Dorfstrasse) die Rohrleitungen verlegt, so dass in diesem Bereich Anschlüsse zum Jahreswechsel möglich sind. Alle anderen Strassenzüge (Bauabschnitt 2)können frühestens 2027 angeschlossen werden.
Alle Kunden müssen auf jeden Fall noch den Heizölbedarf für 2026 ordern, die Kunden im Bauabschnitt 2 auch noch bis Mitte 2027.
Ja, so lange die Bauarbeiten nicht begonnen haben ist ein Beitritt und Anschluß möglich, sofern das Grundstück an der geplanten Trasse liegt. Spätere Anschlüsse sind nur für Neubauten bzw. in Ausnahmefällen möglich.
Die Dorfheizung Oberhausen wird mit der erneuerbaren Energie Holz (Hackschnitzel) betrieben. Könnte sich aber in 20 Jahren auch ändern, wenn es kostengünstigere und noch umweltfreundlichere Möglichkeiten gibt (Evtl. Wasserstoff).
Ziel ist es, so viel wie möglich von den Land- und Forstwirten vor Ort zu beziehen. Falls dieses nicht reichen würde, dann kommt das Holz von umliegenden Sägewerken, der Waldbauernvereinigung oder den bayrischen Staatsforsten.
Ja! Für Bestandsgebäude gibt es von der KFW Förderung für die Anschlusskosten sowie für sämtliche Arbeiten im Heizraum, z.B. wenn Sie eine neue Frischwasserstation oder Boiler einbauen. Auch der Abbau und die Entsorgung der alten Heizung wird gefördert.
Es gibt verschiedene Arten von Übergabestationen, aber ich favorisiere eine Übergabestation die kombiniert ist mit einem Pufferspeicher.
Die Übergabestation wird ausschließlich von der Dorfheizung Oberhausen gezahlt. Auch wenn die Übergabestation einmal defekt sein sollte oder ausgetauscht werden muss weil sie ihr Lebensende erreicht hat.
Ja, denn am Ende des Jahres wird dann automatisch die verbrauchte Wärme übermittelt. So muss keiner zum ablesen in das Haus kommen.
Wenn es gewünscht ist, können auch weitere Daten ausgelesen werden, um die Beladung des Pufferspeichers ideal an Ihre Bedürfnisse anzupassen und sie somit einen möglichst geringen Wärmeverbrauch haben. Sie können an der Übergabestation auch selbst Einstellungen vornehmen.
In der Heizzentrale wird es mindestens zwei Heizkessel geben, falls einer ausfällt oder gewartet werden muss, steht dann noch ein zweiter zur Verfügung.
Es wird auch ein riesiger Pufferspeicher in der Zentrale stehen, der für das Netz lange Zeit noch ausreicht.
Auch wird es mehrere Pumpen geben, die das Wärmenetz versorgen. Somit wird auch hier sichergestellt, dass bei einer defekten Pumpe oder Wartung das Wärmenetz weiter versorgt wird.
Falls alles Still stehen sollte, wird es in der Heizzentrale auch einen Anschluss geben für eine mobile Heizzentrale, die innerhalb von Stunden angeschlossen werden kann.
Es gibt seit wenigen Jahren eine neue Generation an Kunststoffwärmeleitungen. Der Rohrtyp nennt sich FiberFlex, dieser vereint die Vorteile der Kunststoffwärmeleitung und die Langlebigkeit der Stahlrohre. Das besondere dabei ist ein Fasergeflecht aus Aramid, durch diese Schicht ist das Rohr druck- und abriebbeständiger.
Für den Rohrgraben reichen 60 cm aus. Bei Stahlrohren müssten für die Dehnungsausgleichsbögen die ganze Straße aufgerissen werden. Diese Ausgleichsbögen werden bei den Kunststoffleitungen nicht benötigt.
Die Lebensdauer der FiberFlexrohre wird ca. 75 Jahre betragen.
Sie werden durch einen Wärmeliefervertrag 10 Jahre gebunden werden an die Dorfheizung. Der Grund ist ganz einfach, irgendwie muss das Projekt abbezahlt werden. Nach den 10 Jahren können sie aber den Anschluss kündigen. Sollten Sie das nicht tun verlängert sich der Wärmeliefervertrag automatisch immer wieder um 5 Jahr.